jugend.werkstatt felsberg e.V.

jugend.werkstatt

Wir beschweren uns…

März 22nd, 2011

… über die Sparmaßnahmen, denen wir es verdanken, dass es noch schwerer wird, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Die Bundesregierung hat das Geld, mit dem u. a. die Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze für die Jugendlichen, die Unterstützung bei ihrer Ausbildung brauchen,  finanziert, noch weiter gekürzt.

Es ist so schon schwer genug, wenn der Schulabschluss nicht gut oder auch gar nicht vorhanden ist. Häufig gibt es auch noch andere Gründe, die einem Ausbildungsplatz im Betrieb im Weg stehen.

Von den vielen freien Ausbildungsstellen, von denen immer berichtet wird, haben Jugendliche mit Förderbedarf nur wenig, weil die wenigsten Betriebe die Möglichkeiten und die Kapazitäten haben, diese Jugendlichen so zu fördern, dass sie eine Ausbildung gut absolvieren können.

Deshalb wurde eine Petition eingereicht, mit der Bitte, dass der Bundestag beschließen möge, diese Sparmaßnahmen wieder zurück zu nehmen.

Der Link zur Petition ist hier.

BOA - der Weg durch den Berufsdschungel

Dezember 22nd, 2010

Hallo Ihr Lieben!

Ich werde Euch jetzt mal ein bisschen über unsere BOA-Gruppe berichten. Die Fragen Eurerseits sind wahrscheinlich:

  • Was macht Ihr da?
  • Gefällt es Euch?
  • Lernt Ihr dort etwas für die Zukunft?
  • Macht es Euch Spaß?

und…und…und

Also, ich fange einfach mal an zu erzählen:

Unsere Gruppe besteht aus ungefähr 10 Leuten. Wir haben hier die Chance, in mehrere Berufe reinzuschnuppern.

Diese Maßnahme geht 8 Monate, in denen wir auch noch 3 Praktika absolvieren. Dieses soll uns helfen, uns in der Berufswelt zu orientieren. Diese Maßnahme macht mir sehr viel Spaß. Ich lerne ganz andere Berufe kennen, wie ich mir für mich vorgestellt habe. Auch lerne ich hier noch mehr, wo meine Stärken und meine Schwächen liegen und mit diesen umzugehen. Diese Chance, die mir mit dieser Maßnahme geboten wurde, sehe ich als sehr positiv, denn ich werde viel mitnehmen für meinen weiteren Lebensweg.

Jessica, 22 Jahre (liebevolle, aber junge Mutter und deshalb ohne Ausbildung, aber mit qualifiziertem Realschulabschluss mit einer Abschlussnote von 1,8)

Born to run

Mai 18th, 2010

Am Sonntag bin ich durch’s Ziel gelaufen.

Zusammen mit meinem Bruder, der genau wie ich eine Metallbauerausbildung in der Juwesta macht, und Joachim Wondrak, einem Mitarbeiter der Juwesta, habe ich am Kassel-Marathon teilgenommen.

Wir haben uns für die Staffel angemeldet. Eigentlich wollten 4 Jugendliche laufen, aber es sind nur 2 gekommen. Joachim ist für einen eingesprungen und ich habe was gemacht, was ich eigentlich gar nicht vor hatte: ich bin 2 Staffelstrecken gelaufen. Eine davon war die vierte, also die mit dem Zieleinlauf. Und das war was ganz besonderes. Als ich um die letzte Kurve gelaufen bin und plötzlich ganz viele Leute am Straßenrand standen, die applaudiert und gejubelt haben, ist mir ganz warm geworden. Ich habe nochmal richtig aufgedreht und alles gegeben. Und dann war das Ziel da und ich bin einfach durchgelaufen, glücklich, dass ich’s geschafft habe.

Ich laufe weiter. Meine nächsten Ziele heißen Halbmarathon und Ausbildungsabschluss. Die schaffe ich beide.

Harald, Metallbau-Azubi

Anders arbeiten mit unseren Gästen

Oktober 8th, 2009

Der erste Eindruck, den wir von unseren Gästen hatten, war, dass sie offen und freundlich sind. Unsere Gäste kamen aus Polen und waren vom 21. bis 30. September bei uns, den Holz- und Metallazubis, zu Besuch.

Das Arbeitsprojekt (Tische, Bänke und einen deutsch-polnischen Freundschaftsbaum bauen und aufstellen) hat uns 10 Tage in Atem gehalten. Unsere Gäste hatten nicht so viel Vorkenntnisse und wollten viel von uns lernen. Es hat mir sehr imponiert, wie eifrig sie mit uns gearbeitet haben und wie sehr sie sich über die 10 Tage mit uns gefreut haben.

Durch geplante Freizeitaktivitäten wie Fußball, Tischtennis, Kicker, Kegeln und Schwimmen haben wir uns besser kennen gelernt. Da unsere Gäste am Anfang doch sehr zurückhaltend waren, haben diese Aktivitäten geholfen, dass sie im Lauf der 10 Tage nicht mehr so schüchtern waren.

Wenn wir unsere polnischen Gäste das nächste Mal sehen, würden wir gern ein wenig Polnisch lernen, damit wir nicht immer auf eine Dolmetscherin angewiesen sind. Die Dolmetscherin war klasse, aber so ein bisschen selbstständig möchten wir uns doch unterhalten können.

Meine Kollegen und ich würden uns auf ein baldiges Wiedersehen mit unseren polnischen Gästen riesig freuen, denn diese 10 Tage waren viel zu kurz, um sich richtig kennen zu lernen.

Peter Sibbe, Metallbau-Azubi im 3. Ausbildungsjahr

Drogentheater

Februar 19th, 2009

Gestern gab es in der Jugendwerkstatt eine Vorstellung des  Requisit-Theaters. Es war ein Improvisationstheater und wir durften wie z.B. bei der Schillerstraße, eigene Themen und Begriffe nennen, die dann im Theater verwendet worden. Die Schauspieler waren alle ehemals Drogenabhängige. Nach dem Theater wurden zwei Gruppen von Jugendlichen gebildet, wo jeweils eine Person der Schauspieler unsere Fragen über Drogen beantwortete und ihre eigenen Geschichte erzählte. Ich persönlich fand das Theater und die Gesrpächsrunde sehr gut. Es war sehr aufklärend    

hsa/cem

Zwischenprüfungsvorbereitung

Februar 12th, 2009

Hallo ihr Lieben,

Im Moment ist es bei uns recht stressig, denn wir müssen uns unheimlich anstrengen und versuchen soviel wie möglich zu lernen. Ja, das bedeutet auch, dass wir jede freie Minute in die Bücher schauen. :-)  Ziemlich grausam, wenn man sich das vorstellt, aber wir wollen ja schließlich alles geben und soviel % wie möglich erreichen! Dazu kommt noch erschwerend, dass wir noch zur Arbeit und in die Schule müssen. Und meistens beansprucht es sehr viel Zeit.

Aber wir wissen ganz genau, dass es sich lohnt und wir es meistern werden. Naja, zumindest müssen wir es uns nur lange genug einreden, damit wir es auch glauben können. :-)))

Büroausbildung: Sahra, Nadiya, Franz und Angele

Projektarbeit

Februar 11th, 2009

Zu der Abschlussprüfung der HSA gehört eine Projektpräsentation, die mit einem Partner vorgestellt werden soll. In meinem Fall ist es das Thema “Essen und Kultur in Griechenland”. Wir fertigen eine schriftliche Ausarbeitung an und werden dann eine mündliche Präsentation halten. Dazu bauen wir noch ein Modell eines griechischen Hauses. Die schriftliche Ausarbeitung liegt mir persönlich besser als das Bauen eines Modells. Ich denke, wir werden das gut meistern.

Cem, BV-HSA-Gruppe

Rock the house! :-)

Januar 8th, 2009

Der Mädchentreff rockt ab dem 12. Januar jeden 2. Montag von 15 - 17 Uhr!

Die Sonne schafft Arbeit!

November 7th, 2008

Wusstest du schon, dass sich Solartechnik zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige in unserer Region entwickeln wird?

Du kannst davon ausgehen, dass es ein breites Stellenangebot geben wird. Solartechnik und andere umweltschonende Energietechniken wollen nicht nur geplant, installiert und gewartet, sondern auch verkauft und verwaltet werden… :-)

75 % der Azubis, die 2008 fertig wurden, haben nach der Ausbildung Arbeit gefunden!

November 7th, 2008

Davon arbeitet über die Hälfte im gelernten Beruf und manche davon sogar in den Betrieben, in die wir sie noch während der Ausbildung vermittelt haben.